23.01.2012

Winterzeit ist Rotkohlzeit? Mit viel Vitamin C gesund durch die kalte Jahreszeit!

Schon die Griechen und Römer wussten den Rotkohl zu schätzen. Damals wie heute freuen sich die Menschen jedes Jahr wieder auf das leckere Wintergemüse. Neben Weiß- und Grünkohl steht der Rotkohl bei den Deutschen zu dieser Zeit nämlich ganz oben auf dem Speiseplan. Ob traditionell mit Lorbeerblatt und Apfel oder in Kombination mit exotischen Rezepten, der Rotkohl gehört zum Winter einfach dazu. Und als Vitamin-C-Bombe unter den Kohlsorten gibt er dem Körper viele gesunde Inhaltsstoffe, die im Winter sonst oft zu kurz kommen.


Wenig schnippeln, viel Vitamin C

Meist muss auch ein Menü schnell vorbereitet werden und zum aufwendigen Kleinschneiden fehlt oftmals die Zeit. Immer häufiger greifen die Menschen daher zum bereits verarbeiteten Rotkohl aus Glas, Dose oder der Tiefkühltruhe. ?Das spart einerseits Zeit und ist andererseits mindestens genauso gesund wie der frische Rotkohl aus der Gemüsetheke?, weiß Christoph Freitag, Geschäftsführer des Bundesverbandes der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie, kurz BOGK. So bleibt zum Beispiel beim Schockfrosten ein Großteil an Vitamin C im Rotkohl erhalten. Und beim Zubereiten in der Küche vermehrt sich dieser Wert noch einmal. Denn beim schonenden Erhitzen zerfallen die in Rotkohl enthaltenen Ascorbigen und werden in Vitamin C umgewandelt.

Verkaufsboom in den Wintermonaten

Als fester Bestandteil der deutschen Winterküche hält der Rotkohl seine Spitzenposition auch in der deutschen Ernte. So wurden 2010 rund 133.000 Tonnen Rotkohl geerntet. Davon wird mehr als ein Drittel in Essig eingelegt und in Glas und Dose verpackt. Auch wenn es an leckeren Sommer-Rezepten nicht mangelt, wie zum Beispiel Garnelen mit Ingwer gewürzt und Zitronen-Krautsalat mit Rotkohl: Der Rotkohl-Konsum verlagert sich zum Großteil auf die Wintermonate. Über drei Viertel der Gesamtjahresmenge werden von September bis Februar verkauft.