15.08.2012

Obst, Gemüse und Kartoffeln – auch verarbeitet ein gesunder Genuss

Die BOGK-Pressemitteilung zum Vitaminvergleich mit frischen Lebensmitteln ist in der Presse auf große Resonanz gestoßen. So ist die Mitteilung u. a. bei FOCUS online veröffentlicht worden, wobei die Homepage von FOCUS online täglich von über 1.5 Mio. Usern besucht wird.


Ein Vitaminvergleich mit frischen Lebensmitteln

Frisches Obst und Gemüse hat jetzt Hochsaison. Es versorgt den Körper mit vielen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. Doch was viele Menschen nicht wissen: Verarbeitet ist das meiste Obst und Gemüse nicht weniger gesund und vitaminreich! Ganz im Gegenteil – Obst und Gemüse aus dem Tiefkühlfach, dem Glas oder der Dose kann es in Sachen Vitamingehalt klar mit frischen Produkten aufnehmen. Das zeigt ein direkter Vitamin- und Nährstoffvergleich.

Erdbeeren aus der Tiefkühltruhe und Kirschen aus dem Glas – gesünder als ihr Ruf

Ob für einen fruchtigen Obstkuchen, eine erfrischende Nachspeise oder ein süßes Fruchtmus zur Hauptspeise – mit Obst aus der Tiefkühlung, dem Glas oder der Dose lassen sich viele Köstlichkeiten zaubern. Auf die so wertvollen Vitamine, die im Obst stecken, muss dabei niemand verzichten. Denn 100 g tiefgekühlte Erdbeeren kommen zum Beispiel auf 54 mg Vitamin C – mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen – und behalten damit über 80 Prozent ihres Vitamingehalts im Vergleich zu frischen Erdbeeren. Bei tiefgekühlten Himbeeren, in denen 20 mg Vitamin C stecken, beträgt der Anteil gegenüber frischen Himbeeren ebenfalls 80 Prozent. Doch auch Obst aus der Dose und dem Glas kann im direkten Vitaminvergleich mit frischen Produkten punkten. Einem leckeren Kuchen mit Pfirsichen aus der Dose kann beispielsweise so gut wie niemand widerstehen. Dabei enthalten 100 g dieser saftigen Früchte mit 61 µg Vitamin A rund 85 Prozent im Vergleich zu frischen Pfirsichen und decken damit ca. 8 Prozent des Tagesbedarfs ab. Und wenn es ein fruchtiger Kirschkuchen sein soll, lohnt sich der Griff zu Sauerkirschen aus dem Glas. Bei ihnen bleiben mit 41 µg Vitamin A und 505 µg Eisen ebenfalls über 80 Prozent der Vitamine erhalten.

Rotkohl – nicht nur ein Wintergemüse, auch im Sommer beliebt

Das ganze Jahr über verfügbar – das ist ein großer Vorteil von verarbeitetem Obst und Gemüse. Wen zum Beispiel im Sommer die Lust auf einen leckeren Rotkohlsalat überkommt, braucht nicht auf die Erntezeit zu warten, sondern kann guten Gewissens in die Tiefkühltruhe oder zum Glas greifen. Denn nach haushaltsüblicher Zubereitung unterscheiden sich die Vitamine von frischem und verarbeitetem Rotkohl nur geringfügig. 100 g aus der Tiefkühltruhe kommen auf 17 mg Vitamin C. Das sind knapp 80 Prozent dessen, was frischer Rotkohl nach der Zubereitung enthält, und 17 Prozent des Tagesbedarfs. Aus dem Glas kommen 100 g Rotkohl außer- dem auf 270 µg Eisen, immerhin rund 70 Prozent von frischem Rotkohl. Aber auch bei tiefgekühltem Spinat kann sich die Vitamin- und Mineralstoffbilanz sehen lassen. Die 868 µg Vitamin A, die in 100 g tiefgekühltem Spinat enthalten sind, decken nicht nur 100 Prozent des Vitamin A von frisch gegartem Spinat, sondern auch 100 Prozent des Tagesbedarfs ab. Dazu kommen 36 µg Eisen und 140 mg Calcium, jeweils weit über 90 Prozent der Werte von frisch zubereitetem Spinat. Und auch Grünkohl bleibt im Glas fast so gesund wie frischer. Denn 100 g fertig gegarter Grünkohl aus dem Glas enthält mit 159 mg über 90 Prozent des Calciums von frisch zubereitetem Grünkohl. Und die 536 µg Vitamin A decken knapp 80 Prozent von frisch gegartem Grünkohl und rund 85 Prozent des Tagesbedarfs ab.

Kartoffeln liefern wichtige Vitamine – auch, wenn sie verarbeitet sind

Was für Obst und Gemüse gilt, gilt auch für die Kartoffel. Denn was die Vitamine und Nährstoffe betrifft, können es auch die verarbeiteten Kartoffeln ohne Probleme mit den frischen aufnehmen. Beim Vitamin C übersteigen Pommes frites mit 17 mg und Knödel mit 20 mg zum Beispiel sogar den Wert von gekochten Kartoffeln! Damit decken sie 17 bzw. 20 Prozent des Tagesbedarfs ab. Ähnlich sieht es mit Vitamin E aus. 100 g zubereitete Pommes frites enthalten 1,3 mg, Kartoffelchips 3,4 mg und Knödel sogar 4,5 mg. Auch hier stehen die verarbeiteten Kartoffeln im Vitamingehalt den frischen in nichts nach und liefern dabei die empfohlene Menge Vitamin E pro Tag. Beim nächsten Menü oder beim Knabbern auf der nächsten Party dürfen Sie es sich also bedenkenlos schmecken lassen.

Das ganze Jahr über erhältlich, leicht portionierbar und dabei einfach auch lecker und gesund – in verarbeitetem Obst, Gemüse und Kartoffeln stecken fast genauso viele wertvolle Vitamine wie in den frischen Produkten.

Der BOGK – Sprachrohr einer Branche

Sichere und gesunde Lebensmittel aus Obst, Gemüse und Kartoffeln für die Verbraucher zu produzieren – das ist das Anliegen der Mitglieder des Bundesverbandes der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie. Als Repräsentant des sechstgrößten Wirtschaftszweiges der deutschen Lebensmittelindustrie bündelt der BOGK die politischen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder und trägt sie mit einer Stimme nach außen – sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene in Brüssel.