17.03.2022

Kartoffelverarbeitende Industrie schlägt Alarm! BOGK-Unternehmen benötigen verstärkte Partnerschaft und Neukalkulation vom Handel

Die kartoffelverarbeitende Industrie, vertreten im Bundesverband der Obst-, Gemüse- und Kartoffelverarbeiter (BOGK), schlägt aufgrund der aktuellen Kriegssituation zwischen Russland und der Ukraine und die durch explosionsartig gestiegenen Kosten in nahezu allen Bereichen, die die Produktion bzw. Herstellung von Kartoffelverarbeitungsprodukten betrifft, Alarm!

Neben den exorbitant hohen Energiepreisen trifft die Branche auch der hohe Preisanstieg aufgrund der Engpässe wichtiger Agrarrohstoffe, wie Sonnenblumenöl/Rapsöl. Selbst bei möglichen Alternativen – sofern überhaupt vorhanden – ergeben sich signifikante Preiserhöhungen, so z. B. beim Palmöl.

Aufgrund der weltweiten Verwerfung in der Logistik ergeben sich damit massive Kostensteigerungen in der Landwirtschaft und mangelnde Verfügbarkeit von Rohstoffen. Hinzu kommt der Ausfall von ukrainischen Fahrern und Arbeitern, die in der Logistikbranche und Landwirtschaft eingesetzt werden.

Für die Unternehmen im BOGK geht es damit nicht nur um die Frage zu welchen Preisen jetzt und mittelfristig produziert werden kann, sondern um die Frage, ob die Produktion von Lebensmitteln bzw. Karoffelverarbeitungsprodukten für die Verbraucher überhaupt sichergestellt werden kann, so Horst-Peter Karos, Geschäftsführer im Bundesverband. 

Aus Sicht des BOGK ist daher nun eine verstärkte Partnerschaft und eine Neukalkulation bezüglich der Vertragsabschlüsse mit dem Handel dringend erforderlich.