06.05.2016

BLL passt sich der Zeit an

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. , (BLL), hat seine umfangreichen internen Reformberatungen, die sogenannte Agenda 2020, erfolgreich abgeschlossen und geht gestärkt und mit uneingeschränktem Rückhalt der Mitglieder in die Zukunft. Die wichtigste Änderung betrifft die Wahl des Präsidenten, der nun direkt von den Mitgliedern gewählt wird. Außerdem wurde die Wahlperiode von Präsident und Vorstand von einem auf zwei Jahre verlängert.

Neues gibt es auch in der Facharbeit des BLL. Dabei geht es speziell um das Thema Ernährungspolitik. Der BLL will die vorhandene wissenschaftlichen Expertise noch stärker nutzen, um die immer komplexeren Fragestellungen im Zusammenhang mit der "richtigen" Ernährung besser zu beantworten. Diese Arbeit soll vorrangig auch der Intensivierung der Öffentlichkeit dienen.

Der BLL soll bei den von ihm vertretenen Themen verstärkt öffentliche Präsenz zeigen und sich so weiter als Stimme der Lebensmittelbranche etablieren. Damit liegt er ganz auf der Linie des BOGK, der auf seiner Jahrestagung in Hamburg Ende April ebenfalls eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und einen intensiveren Dialog mit NGOs beschlossen hatte. GF C. Freitag wird dies mit dem BLL und weiteren Verbänden der Ernährungswirtschaft koordinieren.