Aktuell

10.05.2012

BOGK holt Verbraucherschützer, Ernährungswissenschaftler und Hersteller an einen Tisch

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Die obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitende Industrie leistet als sechstgrößter Zweig der deutschen Lebensmittelindustrie einen wichtigen Beitrag zur sicheren und gesunden Versorgung der Menschen. Dennoch stehen verarbeitete Erzeugnisse bei Verbraucherschutzorganisationen immer wieder in der Kritik. Zu recht oder zu unrecht? Um über diese Frage zu diskutieren, lud der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie e. V. (BOGK) im Zuge seiner jüngst gestarteten Informationsoffensive Ernährungsexperten und Vertreter verschiedener Verbraucherschutzorganisationen am 7. Mai zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Berlin ein. Die provokante These: „Hersteller sind die besten Verbraucherschützer“.

Mit von der Partie unter den Diskussionsgästen waren Dr. Birgit Rehlender, Projektleiterin Stiftung Warentest, Dr. Ulrich P. Nehring, Geschäftsführer des gleichnamigen Ernährungsinstituts, der aus vielen TV-Talkshows bekannte Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e. V. und Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der foodwatch e. V. ebenso wie Konrad Linkenheil, aktueller Vorsitzender des BOGK. Einig war sich die Runde in einem Punkt: Die Lebensmittelsicherheit in Deutschland ist so gut wie nie - auch dank der vielen Kontrollen durch die Hersteller.

09.05.2012

BOGK-Jahrestagung ein voller Erfolg

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Konrad Linkenheil, BOGK-Vorsitzender

„Der perfekte Branchentreff“ – dies war die einhellige Einschätzung der Mitglieder des Bundesverbands der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie e. V. (BOGK) zu dessen diesjähriger Jahrestagung in Berlin. Rund 100 Unternehmensvertreter sowie 16 Fachreferenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik waren zu der dreitägigen Veranstaltung nach Berlin gekommen.

Hersteller sind die besten Verbraucherschützer

Fachliches Highlight der Tagung war die Podiumsdiskussion zum Thema „Hersteller sind die besten Verbraucherschützer“, in der sich unter der Leitung von TV-Moderatorin Alexandra Tapprogge hochkarätige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Verbraucherschutzorganisationen zunächst engagiert aussprachen, um sich dann die Hand zu reichen für bessere gemeinsame Bemühungen um die Interessen der Verbraucher. 1

Karl-Heinz Funke

Werner Koch, BOGK-Geschäftsführer; Karl-Heinz Funke, Bundesminister a. D.

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit standen auch im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung, zu der Bundesminister a. D. Karl-Heinz Funke geladen war und ein flammendes Plädoyer für eine sachliche Auseinandersetzung mit den oft sehr emotional geprägten, aber kurzlebigen, Diskussionen rund um die „richtige“ und „gesunde“ Ernährung hielt.

Dr. Ulrich P. Nehring

Dr. Ulrich P. Nehring, Institut Nehring


„Wir wollen Emotionen weitestmöglich verdrängen und Sachthemen an deren Stelle setzten.“
– Dr. Ulrich P. Nehring, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des BOGK


Bestmögliches Networking: BOGK-Gesellschaftsabend

Gesellschaftlicher Höhepunkt war der Festabend mit 110 geladenen Gästen in der Kalkscheune: zugleich erstklassiger Branchentreff und unterhaltsamer Abend, dessen entspannte Stimmung maßgeblich auch durch die musikalische Unterhaltung der Band venusbrass geprägt wurde.

Zu diesem Anlass war es BOGK-Vorsitzendem Konrad Linkenheil eine besondere Freude, einige Persönlichkeiten auszuzeichnen, die sich jahre- und jahrzehntelang besonders engagiert für den Bundesverband und die Branche eingesetzt haben:

  • Dr. Ulrich P. Nehring, Leiter des Instituts Nehring und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des BOGK, erhielt eine Auszeichnung für seine nimmermüde Unterstützung der Branche im Hinblick auf die klare wissenschaftliche Sicht vielfältiger Branchenthemen.
  • Hans Mehren, Gründer der SNACKMASTER Tiefkühlprodukte GmbH & Co KG erhielt denn herzlichsten Dank des BOGK-Vorsitzenden für fünf Jahre Arbeit und Engagement im BOGK-Vorstand.
  • Dr. Rainer Helmut Neste, langjähriger Leiter der Qualitätssicherung der Schwartauer Werke GmbH & Co. KGaA, wurde vom Bundesverband für jahrzehntelange Unterstützung in wissenschaftlichen Fragen und Lobbying geehrt.
  • Hans Steber, jahrzehntelang Prokurist und Leiter der Qualitätssicherung der Zentis GmbH & Co. KG wurde ebenfalls für sein Engagement um die Vermittlung von Praxiswissen in das Lobbying, vor allem auch in den Brüsseler Dachverbänden des BOGK, geehrt.

Intensive Fachsitzungen

Auf dem Arbeitsprogramm der Jahrestagung standen in drei Fachsitzungen der Produktgruppen des Bundesverbands zahlreiche aktuelle Themen, wie die Einsatzmöglichkeiten von Stevia, der nachhaltige Landbau, ein effizientes Verpackungsmanagement oder die Sortenwahl für die bestmögliche Rohware. Die teilnehmenden BOGK-Mitglieder zeigten sich am Ende rundherum zufrieden.

Die nächste BOGK-Jahrestagung findet vom 5. bis 7. Mai 2013 in Würzburg statt.


Rainer Schnetkamp, Horst-Peter Karos

Konrad Linkenheil, Dr. Rainer Helmut Neste

Hans Mehren

Stefan Franceschini, Christoph Freitag

  1. s. Ankündigung und Bericht. ↩

04.05.2012

BOGK-Jahrestagung 2012 in Berlin

„Hersteller sind die besten Verbraucherschützer“ – unter diesem Motto steht die diesjährige Jahrestagung des Bundesverbands der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie, die vom 6. bis 8. Mai 2012 in Berlin stattfindet.

Öffentliche Podiumsdiskussion am 07.05.2012, 14 Uhr

Zur öffentlichen Podiumsdiskussion zu diesem Thema hat der Bundesverband Experten und Prominente aus Industrie, Verbraucherschutzorganisationen und Wissenschaft geladen:

  • Dr. Birgit Rehlender, Stiftung Warentest
  • Dr. Ulrich P. Nehring, Institut Nehring
  • Udo Pollmer, EU.L.E. e. V.
  • Matthias Wolfschmidt, foodwatch

Einleitende Worte wird BOGK-Vorsitzender Konrad Linkeheil sprechen. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von TV-Moderatorin, Autorin und Redakteurin Alexandra Tapprogge.

Zur Veranstaltung im Hotel Maritim proArte, Friedrichstraße 151, 10117 Berlin, Montag, 7. Mai 2012, 14 bis 16 Uhr, sind alle interessierten Kreise und inbesondere Vertreter der Presse herzlich eingladen.

19.04.2012

IZZ begrüßt neue Brüsseler Notfallmaßnahmen am Zuckermarkt

Versorgung des Zuckermarktes darf nicht dauerhaft von Notfallmaßnahmen abhängen

Die Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Zucker halten nach wie vor an. Seit dem letzten Jahr erleben die Hersteller von Süßwaren, Konfitüre, Gebäck und Limonade, dass Zucker nicht mehr angeboten, sondern nur noch zugeteilt wird.

Das InfoZentrum Zuckerverwender (IZZ) – dem der BOGK federführend angehört – begrüßt deshalb die Freigabe von 250.000 t Nichtquotenzucker für die Lebensmittelindustrie und Getränkewirtschaft zur Entschärfung des Zuckerengpasses in Europa. Jedoch kritisieren die Zuckerverwender die Gebühr in Höhe von 211 €/t, die von der EU-Kommission auf diese Mengen erhoben wird sowie die insgesamt zu geringen Mengen. Nach Ansicht des IZZ gefährden solche Preisaufschläge in Form von Gebühren die Wirksamkeit der Notmaßnahmen am Zuckermarkt. Sinnvoll wäre die Freigabe der notwendigen Zuckermengen ohne Aufschlag zur alleinigen Verwendung durch die europäische zuckerverarbeitende Industrie – d. h. verbunden mit einem Verbot des Exports als reiner Weißzucker.

„Die EU-Kommission versucht minuziös planwirtschaftlich den Zuckermarkt zu steuern. Planungssicherheit und Wachstum bleiben dabei auf der Strecke“, so das IZZ. „Anstatt erst im Nachhinein den Zuckerengpass durch Notmaßnahmen auszugleichen, muss die EU-Kommission früh und effektiv reagieren.“

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Erfolgreiche BOGK-Rohwareausschusssitzung der Kartoffelverarbeiter in Münster

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Am 18. April fand in Münster die Rohwareausschusssitzung der Fachgruppe der Kartoffelverarbeiter im BOGK statt. Neben wichtigen agrar- und rohwarespezifischen Fragen stand das Thema Pflanzenschutzmittelrecht im Mittelpunkt. Konkret ging es hier auch um die weitere Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, die dringend für den Kartoffelanbau benötigt werden. Der BOGK hatte hierzu hochkarätige Referenten eingeladen, die mit den Rohwareausschussmitgliedern in den engeren Dialog eingetreten sind. Weitere Themen waren u.a. die zukünftige Imageförderung der Kartoffel, Gentechnik, Nachhaltigkeit und Kontaminanten.

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